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© Ronald Willmann
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Es geht los!
Von der Lounge auf die Bühne Bald nun ist Weihnachtszeit Das Wetter ist mittlerweile nicht viel besser als das Muttersprachverständnis der “Deutschmeister” und bald wird viel mehr auf den Nikolaus und den Weihnachtsmann gewartet als auf Luca-Geronimo. Unser Bildungsprogramm für alle, die wo Deutsch mögen tun, nimmt sich eine Auszeit - und zwar ganz exakt bis 19. Januar. Dann heißt es im Festsaal des alten Rathauses Lichtenstein wieder: “Euch wärn mir was lern’!” Und in Hohenstein-Ernstthal wird tatsächlich eine dritte Auflage des Sprachkabarett- Programms nötig. Diese steigt am 2. Februar, wie immer 19 Uhr in “Rothers Kleiner Kaffeestube” (03723/7379996). Kartenreservierung: 0162/7906780 Näheres zum Programm: siehe unten 23.09.2016: “Die Deutschmeister” sind dabei, es sich auf der Lese-Lounge bequem zu machen. Hinter diesem etwas hochtrabendem Titel verbergen sich die beiden Autoren Dr. Klaus Eulenberger (re., der, der deutlich älter aussieht!) und Ronald Willmann (der Jüngere - sieht man hoffentlich!). Es deutschelt in Sachsen, und es sächselt in Deutschland. Doch was ist eigentlich deutsche Sprache? Und vor allem: Gibt es überhaupt die deutsche Sprache? Eine endgültige Antwort darauf wollen „Die Deutschmeister“ gar nicht geben – wohl aber viele amüsante, haarsträubende und auch provokante Anmerkungen. „Euch wärn mir noch was lern’!“, so der Untertitel ihres Programms, sagt eigentlich schon alles aus über ihre aberwitzigen Bemühungen, der deutschen Sprache auf den Grund zu gehen. Um es vorweg zu nehmen: Die Figuren, welche die beiden Protagonisten Dr. Klaus Eulenberger und Ronald Willmann darstellen, gehen ihr eher auf den Leim. Ob phrasendreschender Fußballprofi, burnout-gefährdeter Beamter, verzweifelnder Marketingstratege, Smartphone-postender Erziehungsberechtigter, desillusionierter Schlager-Analyst, Sprach-Macho oder antiautoritärer Aufpasser – der Wechsel vollzieht sich nahtlos und der Lach-Bogen spannt sich von Goethe über Luca- Geronimo bis Helene Fischer. Ach ja, und natürlich Fischerin, denn das Gender-Mainstreaming ist aus der deutschen Sprache nicht mehr wegzudenken! Besonders Letzteres zeigt ganz deutlich: So unterschiedlich die – mehr oder weniger – deutsch sprechenden Bühnenfiguren auch sein mögen, eines haben sie gemeinsam: Sie sind lernwillig, aber bildungsunfähig! Und dennoch finden sie Antworten auf Fragen, die sich noch niemand gestellt hat: Warum kann Goethes „Frühlingsspaziergang“ problemlos durch die Wetter- App ersetzt werden, wie würde Goebbels Sportpalast-Rede in der heutigen Entertainment-Gesellschaft klingen und warum fährt eigentlich kein Zug mehr nach nirgendwo? Was die beiden trotz redlicher Bemühungen jedoch nicht klären können: Wo steckt eigentlich Luca-Geronimo? Und, warum zum Teufel, muss man das wissen? Dies werden mit Sicherheit nicht die einzigen Erkenntnisse sein, welche die Zuschauer von diesem abenteuerlichen Ausflug in das, was von der deutschen Sprache übrig geblieben ist, mitnehmen können. Im Spätherbst kommt das Programm auf die Bühne - Termine werden aktuell veröffentlicht. Parallel dazu erscheint ein Buch zum Programm mit einigen Extras. Zu den Autoren und Darstellern: Dr. Klaus Eulenberger, Ex-Unternehmer und Buchautor, lebt in Gersdorf und ist vor allem durch seine Erzählungen über den invaliden Hund „Kelly“ bekannt. Außerdem erschienen von ihm die Erzählungen aus der Nachkriegszeit „Rotz am Backen, Scheiße am Been – ach, wie ist das Leben scheen!“ Ronald Willmann, Journalist, Autor und Taxifahrer aus Lichtenstein, trat zuletzt mit seinem „Willy-Bemmert-Programm“ auf. Neben verschiedenen satirischen Veröffentlichungen unternimmt er hin und wieder Ausflüge ins lyrische Genre und widmete sich mit dem Scientology-Roman „Der Vertreter“ auch der ernsten Prosa. Gemeinsame Bühnenerfahrung sammelten die beiden bereits mit dem literarischen Programm „Jung und alt – je bunter, je doller“. Auch auf der von Ronald Willmann initiierten „Lichtensteiner Lese-Lounge“ nahmen sie bereits gemeinsam Platz. 01.04.2016: Es trollt sich was zusammen! Kein Aprilscherz - die Gästebuch-Trolle haben seit einiger Zeit auch die Lichtensteiner Lese-Lounge für ihre hochwichtigen Mitteilungen entdeckt. Ihnen gemeinsam ist, dass sie die Seite ganz toll finden und wir aber unbedingt auch mal auf ihre Homepage gucken sollen - Link anbei. Da ich keinen Troll-Botschafter einbestellen kann, um eine Protestnote zu überreichen, bin ich - die Zustimmung aller Leselounge-Freunde vorausgesetzt - so frei, in diesen Fällen eine knallharte Zensur einzuführen und völlig undemokratisch solche Troll-Beiträge zu deleten. Allerdings bin ich weder Diktator und noch türkischer Ministerpräsident und deshalb möchte ich dennoch gern andere Meinungen dazu gelten lassen. Also: Wer Interesse hat an ganz tollen Nebenverdiensten auf virenverseuchten Links, wer Viagra ohne Schufa, Handyverträge auch ohne Rezept u.ä. braucht, der möge mir bitte Bescheid geben, damit ich ihm diese Angebote ganz exklusiv weiterleiten kann. Ansonsten: No-go-area für Trolle! Ich darf das, ich bin der Administrator. Allen anderen Literaturinteressenten weiter viel Vergnügen auf der Lese-Lounge! Ronald Willmann
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