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© Ronald Willmann
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Es geht los!
Von der Lounge auf die Bühne Neue Termine für die “Neudeutsch-Meister”: 24. Januar, 19 Uhr, Lugau - Villa Facius 01. Februar, 19 Uhr, Werdau - Pleißentalhalle 29. März, 19 Uhr, Oberlungwitz - Vereinsheim Neues Jahr schreit nach Veränderung - schreien ist nötig, damit wir es in unserem Alter auch hören. Deshalb werden wir unser Programm etwas erneuern - Innovation ist auch im Alter noch möglich! Dann sind wir die “Neudeutsch-Meister” - bevor uns Urheberrechtsklagen wegen der ollen Marschmusik erreichen, mit der wir aber nun wirklich nichts am Hut haben. Ergiebig abarbeiten an der deutschen Sprache ist natürlich gar nicht so einfach. Indianer-Dichter Karl May, der Umgang zwischen Arzt und Patienten, die ganz spezielle Kleinanzeigensprache, neue Ernährungstrends sowie das Lied der Deutschen klopfen bereits an, um in unser Programm aufgenommen zu werden. Doch was gehört noch in ein deutsches Sprachkabarett? Hat jemand eine Idee, einen bahnbrechenden Vorschlag? Dann her damit! Ein paar Seiten weiter gibt es ein Gästebuch, zwei Zeilen weiter unten steht eine datenschutzgerechte Telefonnummer. Weitere Infos/Buchungsanfragen: 0162/7906780 Zum Programm: “Die Deutschmeister” sind dabei, es sich auf der Lese-Lounge bequem zu machen. Hinter diesem etwas hochtrabendem Titel verbergen sich die beiden Autoren Dr. Klaus Eulenberger (re., der, der deutlich älter aussieht!) und Ronald Willmann (der Jüngere - sieht man hoffentlich!). Es deutschelt in Sachsen, und es sächselt in Deutschland. Doch was ist eigentlich deutsche Sprache? Und vor allem: Gibt es überhaupt die deutsche Sprache? Eine endgültige Antwort darauf wollen „Die Deutschmeister“ gar nicht geben – wohl aber viele amüsante, haarsträubende und auch provokante Anmerkungen. „Euch wärn mir noch was lern’!“, so der Untertitel ihres Programms, sagt eigentlich schon alles aus über ihre aberwitzigen Bemühungen, der deutschen Sprache auf den Grund zu gehen. Um es vorweg zu nehmen: Die Figuren, welche die beiden Protagonisten Dr. Klaus Eulenberger und Ronald Willmann darstellen, gehen ihr eher auf den Leim. Ob phrasendreschender Fußballprofi, verzweifelnder Marketingstratege, Smartphone- postender Erziehungsberechtigter, desillusionierter Schlager-Analyst, Sprach-Macho oder antiautoritärer Aufpasser – der Wechsel vollzieht sich nahtlos und der Lach-Bogen spannt sich von Goethe über Luca-Geronimo bis Helene Fischer. Ach ja, und natürlich Fischerin, denn das Gender-Mainstreaming ist aus der deutschen Sprache nicht mehr wegzudenken! Besonders Letzteres zeigt ganz deutlich: So unterschiedlich die – mehr oder weniger – deutsch sprechenden Bühnenfiguren auch sein mögen, eines haben sie gemeinsam: Sie sind lernwillig, aber bildungsunfähig! Und dennoch finden sie Antworten auf Fragen, die sich noch niemand gestellt hat: Warum kann Goethes „Frühlingsspaziergang“ problemlos durch die Wetter-App ersetzt werden, wie würde Goebbels Sportpalast-Rede in der heutigen Entertainment-Gesellschaft klingen und warum fährt eigentlich kein Zug mehr nach nirgendwo? Was die beiden trotz redlicher Bemühungen jedoch nicht klären können: Wo steckt eigentlich Luca-Geronimo? Und, warum zum Teufel, muss man das wissen? Dies werden mit Sicherheit nicht die einzigen Erkenntnisse sein, welche die Zuschauer von diesem abenteuerlichen Ausflug in das, was von der deutschen Sprache übrig geblieben ist, mitnehmen können. Parallel dazu erscheint ein Buch zum Programm mit einigen Extras. Zu den Autoren und Darstellern: Dr. Klaus Eulenberger, Ex-Unternehmer und Buchautor, lebt in Gersdorf und ist vor allem durch seine Erzählungen über den invaliden Hund „Kelly“ bekannt. Außerdem erschienen von ihm die Erzählungen aus der Nachkriegszeit „Rotz am Backen, Scheiße am Been – ach, wie ist das Leben scheen!“ Ronald Willmann, Journalist, Autor und Taxifahrer aus Lichtenstein, trat zuletzt mit seinem „Willy-Bemmert-Programm“ auf. Neben verschiedenen satirischen Veröffentlichungen unternimmt er hin und wieder Ausflüge ins lyrische Genre und widmete sich mit dem Scientology-Roman „Der Vertreter“ auch der ernsten Prosa. Gemeinsame Bühnenerfahrung sammelten die beiden bereits mit dem literarischen Programm „Jung und alt – je bunter, je doller“. Auch auf der von Ronald Willmann initiierten „Lichtensteiner Lese-Lounge“ nahmen sie bereits gemeinsam Platz. Die Lese-Lounge hat sich erweitert - auch wenn es in der Lichtensteiner Provinz vielleicht nicht die Szene für Poetry Slams gibt, so mag es diese aber doch im worldwiden Netz geben! Und wer sich nicht vor Publikum mitteilen möchte oder kann, der hat die Möglichkeit dazu auf www.lichtensteiner-lese-lounge.de. Neu auf dieser Seite ist die Rubrik “Leseecke”. Wer meint, er hat eine Geschichte, ein Gedicht, einen..., der kann seine literarischen Ergüsse genau dort präsentieren. Natürlich kann im Gästebuch auch darüber diskutiert werden. Auch können auf diese Weise Verbindungen geknüpft, Literaten zu Publikum oder Veranstaltern geführt werden usw. Ein Anfang ist gemacht, ein Probetext steht in der Leseecke - schaut hinein, schaut ihn euch an, und dann: schickt eure Texte her! Die Adresse: info@lichtensteiner-lese-lounge.de Auf eure Beiträge freut sich euer Lese-Loungier Ronald Willmann!
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